Hallo meine lieben Bücherfüchse,
in der Regel fülle ich den Blog ja mit meiner Meinung über einzelne Bücher oder Mangas bzw. Comics, die ich in der Vergangenheit gelesen habe, halte meine Gedanken zu anderen (buchbezogenen) Themen aber so weit es geht zurück.
Vor zwei Jahren, als der Blog noch ganz neu und ich noch relativ unerfahren war, hatte ich eines Tages das Bedürfnis, mich über den Amazon-Effekt zu beschweren: Das Phänomen, das wir alle an uns selbst beobachten können, wenn wir ein neues Buch in der Hand halten - egal ob vor oder nach dem Kauf - und erstmal die Amazon-Bewertungen checken, uns davon beeinflussen lassen, was die breite Masse sagt, anstatt uns selbst eine Meinung zu bilden. Ich bin immernoch nicht frei davon, das gestehe ich. Aber ich würde gerne wieder mehr darauf achten, nicht in dieses Muster zu verfallen - mich mehr auf Blind Dates einzulassen, als auf gut durchgeplante Begegnungen. Auf unbekanntere Bücher, unbekanntere Autoren, Dinge, die eben noch nicht jeder kennt. Daraus ließe sich auch eine wunderbare Jahreschallenge für 2018 machen, findet ihr nicht? Hättet ihr Lust, an sowas teilzunehmen?
Mit unbekannteren Autoren und noch wenig gelesenen Büchern geht aber zumeist eine Sache einher, an der ich im Moment schwer zu knabbern habe: eine eisige, lähmende, unbefriedigende eBook-Müdigkeit.
