Donnerstag, 8. Dezember 2016

[Rezension][Literaturexkurs] Clemens J. Setz: Indigo

Indigo

Autor: Clemens J. Setz
Genre: Postmoderne Literatur, Metafiktion, Mystery
Erschienen: 29.09.2016
Seiten: 479
Einband: Hardcover / Taschenbuch / eBook
Verlag: Suhrkamp Verlag
ISBN: 978-3-518-42324-0
Preis: 22,95€ [Hardcover] | 10,99 [Taschenbuch]

Rating: 

Inhalt

"Im Norden der Steiermark liegt die Helianau, eine Internatsschule für Kinder, die an einer rätselhaften Störung leiden, dem Indigo-Syndrom. Jeden, der ihnen zu nahe kommt, befallen Übelkeit, Schwindel und heftige Kopfschmerzen. Der junge Mathematiklehrer Clemens Setz unterrichtet an dieser Schule und wird auf seltsame Vorgänge aufmerksam: Immer wieder werden Kinder in eigenartigen Maskierungen in einem Auto mit unbekanntem Ziel davongefahren. Setz beginnt, Nachforschungen anzustellen, doch er kommt nicht weit; er wird aus dem Schuldienst entlassen. Fünfzehn Jahre später berichten die Zeitungen von einem aufsehenerregenden Strafprozess: Ein ehemaliger Mathematiklehrer wird vom Vorwurf freigesprochen, einen Tierquäler brutal ermordet zu haben." - Quelle: Verlag

Weihnachten und Literaturwissenschaft

Hallo meine lieben Bücherfüchse,

(c) Universität Gießen
ich hoffe ihr genießt eine wunderbare Vorweihnachtszeit, trinkt viel Tee, lest viel und lasst euch von der Kälte nicht die Laune verderben. Ich melde mich heute mit einem Buchprojekt zurück, das ich im Rahmen meines Germanistik-Masterstudiums genauer untersucht habe. Da ich seit neustem in Wien wohne, lerne ich in letzter Zeit mehr und mehr die Vorzüge der Österreichischen Literatur kennen - und Clemens J. Setz ist ein Name, den man sich noch eine ganze Weile merken sollte. Gerade in Sachen Literatur fällt mir eine nach meinen klassischen Regeln geartete Bewertung eher schwer, weshalb ich in solchen Fällen gerne mit meinen Konventionen brechen würde. Ich werde die Rezension also nicht nach Cover, Charaktere, Schreibstil und Handlung aufteilen, sondern mich auf andere Aspekte konzentrieren, die mir wichtiger erscheinen. In der Literatur geht es nicht immer um den sinnigsten Inhalt, den melodischsten Stil oder die mitreißendsten Charaktere. Besonders in der modernen und postmodernen Literatur (im deutschsprachigen Raum) sind Experimente und Querdenkerei an der Tagesordnung. So muss ich mich also den Strömungen anpassen. Gerade solche Texte sind für eine wissenschaftliche Untersuchung besonders interessant - ob sie mir gefallen oder nicht kann ich in solchen Fällen dann nur selten genau sagen. Bitte bedenkt auch, dass es sich hier ganz allein um meine Meinung als Literaturwissenschaftlerin handelt und dass diese mit eurem Geschmack nicht übereinstimmen muss. Ich rate dennoch dazu, sich ab und zu einem Selbstexperiment zu unterziehen und der modernen Literatur eine Chance in der Welt des Populären einzuräumen, so experimentell sie auch sein mag. 

Sonntag, 4. Dezember 2016

[Rezension] Dominique Stalder: Der Wanderer - Die Schwarzen Klippen (Bd. 1)

Der Wanderer - Die Schwarzen Klippen (1)

Autor: Dominique Stalder
Genre: Fantasy, Dark Fantasy
Erschienen: 29.09.2016
Seiten: 420
Einband: eBook / Taschenbuch
Verlag: SadWolf Verlag
ISBN: 978-3-946446-17-0
Preis: 14,99€ [Taschenbuch] | 5,49€ [eBook]

Rating: 

Inhalt

"Verfolgt von den Dämonen seines Fluches hat der Wanderer die Grauberge überquert und sieht sich unmittelbar neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Er rettet das Mädchen Maela vor der sicheren Schändung durch vier schwarze Reiter, die er schon bei der Schamanin Drakatia traf und in denen er die Chance sieht, einen Weg in die Unterwelt zu finden. Welches Geheimnis umgibt Maela? Schafft es der Wanderer, dem Dorf zu helfen und die Schwarzen Klippen von den Söldnern zu befreien? Und wer ist der dunkle Dämonenreiter, vor dem sogar Drakatia Respekt hatte?  Der Wanderer muss all seine Kraft aufwenden, um jene zu schützen, die er liebt." - Quelle: Verlag

Donnerstag, 1. Dezember 2016

[Blogtour] Der Wanderer - Die Schwarzen Klippen ~ Politik in der Welt des Wanderers

Adventszeit, meine lieben Bücherfüchse!

Ich weiß, ich habe mich in letzter Zeit sehr rar gemacht. Dafür muss ich mich recht herzlich bei euch entschuldigen. Die Uni frisst zurzeit meine Zeit, ich lerne viel und lese viel, komme dafür aber umso weniger zum Schreiben. Dies soll sich jedoch bald wieder ändern. Ich habe bereits einige Rezensionen in petto, die ich euch nicht vorenthalten will!

Wie ihr wisst betreue ich seit einiger Zeit den lieben Autor Dominique Stalder bei seiner Fantasy-Roman-Reihe "Der Wanderer". Erst kürzlich veröffentlichte er den offiziellen ersten Band seines Werks unter dem Titel "Die Schwarzen Klippen", nach steter Überarbeitung und Verbesserung. Es ist unglaublich bemerkenswert mit welcher Stringenz und Selbstdisziplin Domi stets im Begriff ist sich selbst und sein Werk zu verbessern, um seinen Lesern ein spannendes und faszinierendes Abenteuer zu bieten. Ich fühle mich sehr geehrt, ihm dabei zur Seite stehen und ihm bei seinem Werken als Autor über die Schulter schauen zu dürfen. Mit "Die Schwarzen Klippen" ist ihm ein spannender Start gelungen, den ich jedem ans Herz legen kann, der es etwas düsterer mag. Ein paar Ecken und Kanten sind mir aufgefallen, auf die ich in meiner Rezension - am 3.12. als Teil der Blogtour - noch genauer eingehen will. 


Heute liegt es jedoch an mir, euch hungrige Leser mit ein paar spannenden Infos rund um die Politik in der Welt des Wanderers zu füttern und das ganze mit einem leckeren Gewinnspiel zu garnieren. Klingt lecker? Ist auch so! Also bleibt bloß dran...



 

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