Donnerstag, 16. Juni 2016

[Blogtour] Herzprickeln - Wer ist Olivia LaFey? - Das Autoren-Interview

Howdy, meine lieben Bücherfüchse!

Könnt ihr euch noch an "Herzprickeln" erinnern? Im Winter des vergangenen Jahres habe ich euch schon davon berichtet: Ein Roman mit viel Herz, großartigem Humor, Selbstironie, tollen Charakteren und prickelnder Erotik!
Bei einem Vortragsprojekt für die Uni lernt die Medizinstudentin Svetlana den ungemein attraktiven Alessandro kennen, der sich kurzerhand einen Spaß daraus macht, seine Projektpartnerin mit dem ihr so verhassten Thema aufzuziehen: Sex. Das heiße Thema und der wohl ebenso heiße Partner bringen die verklemmte Lana so aus dem Konzept, dass sie bald gar nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuße, als sie plötzlich regelmäßig bedrohliche Nachrichten bekommt. Ist Alessandro wirklich der, der er vorgibt zu sein?









Ich habe mir die bezaubernde Olivia heute mal zur Seite genommen. Wer ist diese Dame, die es schafft, Erotik, Spannung und Humor so reibungslos zu vereinen, und damit meinen Lachmuskeln einen Aktivurlaub beschert hat, dessen Nachwirkungen noch heute spürbar sind! Achtung, Suchtgefahr! Und wer ganz genau aufpasst, der findet vielleicht heraus, wer sich hinter ihrem Namen noch so verbirgt... ;)


Wie kamst du eigentlich zum Schreiben bzw. auf die Idee, Selfpublishing zu betreiben?


Ich habe schon immer Geschichten erfunden, sogar schon im Kindergartenalter. Irgendwann war Schriftstellerin sogar mein Berufswunsch (neben Bergsteigerin - ist das überhaupt ein Beruf? und Köchin - ausgerechnet, ich kann eigentlich nur Nudeln…….) Selfpublishing war zunächst eine Art „Notlösung“, weil es mit dem Verlagsvertrag nicht gleich geklappt hat. Ich hatte irgendwann eine kleine Schreibflaute und da kam mir die spontane Idee zu Herzprickeln und der Wunsch, einfach mal in einem komplett anderen Genre zu schreiben. Als dann der Vertrag für mein Hauptprojekt in einem anderen Genre kam, hatte ich die Vorteile des Selfpublishings schon kennengelernt und war sofort überzeugt, Herzprickeln weiterhin im SP-Bereich zu lassen, auch wenn ich dafür ein Verlagsangebot bekommen habe. Ich bin einfach gerne beides. Ein Hybridautor sozusagen.


Wenn du deine Autorenkarriere nochmal von vorne starten könntest, würdest du dich wieder für das Selfpublishing entscheiden oder würdest du es auf einem anderen Weg versuchen?


Ich finde es super, dass es diese Möglichkeit mittlerweile gibt. Viele Verlage haben meiner Meinung nach den Anschluss verpasst und ruhen sich immer noch auf den Lorbeeren vergangener Tage aus. Ich bin der Meinung, dass es im Selfpublishing unter sehr viel *sorry* Ausschuss auch ganz viel Innovatives und Kreatives gibt, dem im elitären Verlagswesen keine Chance gelassen würde. Generell muss man es bei mir schon auch so sehen: Ich bin nicht Mainstream. Meine Bücher auch nicht. Ich hatte großes Glück mit dem Verlagsvertrag, denn prinzipiell hat jemand so Eigenwilliges wie ich keine Chance bei Großverlagen. Ich fühle mich in meinem Verlag sehr wohl, aber wie gesagt, ich bin auch nebenbei sehr gerne Selfpublisher und stolz darauf, mir das alles selbst erarbeitet zu haben.

Würdest du sagen, Alessandro ist dein absoluter Traum-Typ Mann?


Nein. Meinen Traummann habe ich geheiratet. Dennoch ist Alessandro jemand, für den ich schwach werden könnte. Mein Mann bezeichnet ihn übrigens als „fast schon zu perfekt“ (ja, er hat Herzprickeln gelesen :D ) weil er Lanas Situation in der ersten gemeinsamen Nacht nicht ausnutzt, sondern sie dabei unterstützt, sich selbst zu finden. Das ist natürlich wahr, so würden sehr wenige Männer handeln. Aber darum geht es ja in Büchern, oder? Wir Mädels wollen uns den perfekten Mann erträumen. Und einen Tänzer hätte ich sehr gern …

Welche Rolle spielt die Medizin in „Herzprickeln“ und wieso?


Ich würde sagen, sie ist das Bühnenbild. Alles spielt sich im Medizinstudium ab, rund um MRTs, Vorlesungen und Jungärzte. Es ist aber kein klassischer Arztroman mit verführerischen Oberärzten und willigen Schwestern im Bereitschaftszimmer :)

Wieso? Tja, ich würde sagen, ich kenne mich in der Domaine sehr gut aus, da ich Medizin studiert habe. Viel aus meiner eigenen Studienzeit floss in das Buch mit ein (was genau das ist, verrate ich natürlich nicht).

Würdest du sagen, du bist eine Svetlana oder doch eher eine Lou? Und wenn du es dir aussuchen könntest: Welche von beiden würdest du der anderen vorziehen?


Ich bin eher eine Lou. Natürlich spielen viele von Lanas Zügen auch in meinem Leben eine Rolle, aber ich bin eher der direkte und spontane Typ, während mir Lanas Schüchternheit und Verklemmtheit total fremd sind. Andererseits habe ich Ballett getanzt und bin sehr ehrgeizig, auch was meine Noten betrifft. Und ich bin NICHT annähernd so offenherzig mit Männern umgegangen wie Lou. Trotzdem würde ich Lou bevorzugen, weil sie einfach so ist, wie sie ist. Lana müsste ich zu oft schütteln.

Wie würden Sandro und Lana ihre Flitterwochen verbringen – und warum?

Ich tippe auf irgendwas klassisches, Malediven zum Tauchen oder so mit einem romantischen Hüttchen am Strand. Warum? Weil Lana in ihrem Herzen ein Spießer ist und Sandro seiner Angebeteten jeden Wunsch von den Augen abliest.

Lou hat ihrer Freundin Lana in der Vergangenheit Dinge angetan, die ich an ihrer Stelle nicht so leicht verziehen hätte. Meinst du, in einer Freundschaft ist alles verzeihlich?


In Lanas Herzen weiß sie, dass Lou ihr eigentlich einen Gefallen getan hat, es fällt ihr nur schwer, das zuzugeben, weil sie so verletzt ist. Viele haben sich gewundert, dass Lou einfach bei Lana einzieht, nachdem sie ihr den Freund weggeschnappt hat und daraus sogar diese innige Freundschaft entsteht. Ich halte das ehrlich für realistisch, denn Lana ist auch einfach so ein Typ, die sich da überrumpeln lässt und dennoch schnell feststellt, dass Lou ihr verdammt guttut. Ich glaube nicht nur in einer Freundschaft sondern generell gibt es sehr wenig „unverzeihliche“ Dinge. Ich habe einen sehr festen Grundsatz, den ich bisher IMMER einhalten konnte: Wenn sich jemand bei mir entschuldigt, nehme ich immer an. Ich merke dann schon, wenn ich einwillige, dass ich wirklich nicht mehr wütend bin. Ich gehe einfach davon aus, dass mein Gegenüber schon darüber nachgedacht hat, dass er einen Fehler gemacht hat, wenn er sich entschuldigt und dass er das hoffentlich nicht wiederholt. Bisher wurde ich nie enttäuscht.

Wenn eine Freundin von dir gestalkt würde, so wie es Lana passiert ist, was würdest du ihr raten?


Unbedingt zur Polizei gehen. Ich möchte, dass solche Typen so richtig eine aufs Dach kriegen. Die fühlen sich da ganz mächtig in ihrer Anonymität Frauen zu ängstigen und zu beleidigen, das geht überhaupt nicht und macht mich schrecklich wütend. Persönlich würde ich vermutlich zu einer Kurzschlussreaktion neigen und den Typen total beleidigen, aber so etwas kann auch nach hinten losgehen, wenn das ein echter Psycho ist, der dann austickt … also, als Rat: Polizei.

Was würden Lana, Lou, Sandro und Tom jemandem raten, der unter furchtbarem Herzschmerz leidet?


Lana würde Tee kochen und einen Mädelsabend mit kitschigen Filmen veranstalten, am besten nicht drüber reden oder nachdenken.
Lou: „Paaaaaaartyyyyyyy!!!!!“
Sandro: „Zeig mir den Typen, ich reiß ihm die Eier ab.“ (Er würde denjenigen irgendwie zum Lachen bringen)
Tom würde einen Drink mixen und zuhören, wie der Liebeskranke sich stundenlang ausheult. Dann würde er beim Kotzen die Haare aus dem Gesicht halten und in Löffelchenstellung mit ihm/ihr auf dem Sofa einschlafen.

Was machst du, wenn du nicht gerade herrliche Romane schreibst?

1. danke für das Kompliment! <3
2. Ich verbringe Zeit mit meinem Sohn und/oder mit meinem Pony. Ansonsten mache ich viel Sport und Musik und zeichne für mein Leben gern. Ich war Ärztin, bevor ich mich entschied, mehr für mein Kind (bald Kinder) da zu sein und hauptberuflich zu schreiben.


Wie gehst du mit Schreibblockaden um? Hast du da Tipps für angehende Autoren und Autorinnen?

Ich hatte noch nie eine richtige Schreibblockade, eher „Unlust“, weil mich eine Stelle frustriert. Dann schreibe ich einfach weiter. Entweder ein anderes Manuskript (ich hab immer so 2-3 gleichzeitig in Arbeit) oder eine andere Szene im gleichen Manuskript oder ich schreibe einfach stur über die ätzende Stelle weg und überarbeite das später. In letzter Zeit habe ich vorwiegend gezeichnet, wenn ich keine Lust zum Schreiben hatte. Es sind aber alles Illustrationen für mein neues Buch, deshalb war es doch wieder etwas für die Schriftstellerei.

Welches Genre liest du selbst am liebsten?

Ich lese so gut wie alles, ich bin ein Bücherfresser und kann ohne Lesen nicht einschlafen. Am Liebsten lese ich aber Jugendbücher und Fantasy.

Können wir uns auf ein Wiedersehen mit Lana und Alessandro in einem zweiten Teil von Herzprickeln freuen?

Der zweite Teil wird ja Lou und Tom gewidmet sein, aber Lana und Sandro spielen natürlich auch eine Rolle. Als beste Freunde/Familie sind sie natürlich genauso präsent wie Lou und Tom es in Herzprickeln waren. Übrigens ist Lou total genervt von der Verliebtheit der beiden und bezeichnet sie unter anderem als Liebeszauber-versprühenden Glücksbärchi-Klugscheißer Hybriden mit zwei Köpfen :D

Hast du noch andere Projekte in Planung – und wenn ja, kannst du uns da vielleicht schon einen Vorgeschmack geben, damit uns das Warten nicht zu lang wird?



Wie gesagt, im zweiten „Herz“-Band wird es um Lou und Tom gehen. Die beiden sind zwar ein Paar, aber Lou kommt damit überhaupt nicht klar und hat sehr viele Zweifel und alte Probleme, die ihr das Leben schwer machen.
Und hier ein exklusiver Ausschnitt aus dem Anfang von Band 2:

Die schrille, sexy Lou, die noch keinen so schnell von der Bettkante gestoßen hat, ist in festen Händen. Ausgerechnet in denen von Tom: heiß, Knackarsch, schwul…? Zwischen den beiden fliegen die Funken - in jedem Sinne, denn Tom und Lou sind wie Katz und Maus. Und ist es nicht eindeutig, dass Tom doch zu 100 % schwul ist, wenn er sogar Lous splitterfasernackten Tatsachen problemlos widersteht? Lou greift zu allen Mitteln, um Tom zu verführen und verliert dabei mehr als nur ihren Stolz. Am Ende gar ihr Herz?

LOU:

Ich war restlos glücklich. Außen beinahe schon unerträglich süß wie Zuckerwatte mit einer kleinen, zu stark gerösteten Kaffeebohne im Kern. Gedankenverloren betrachtete ich meinen Freund. Tom brachte gerade ein Regal in unserer neuen Designerküche an. Er stand auf einem wackeligen Schemel, der noch aus dem Schrottbestand des ehemaligen Dienstbotenhäuschens stammte, in dem wir jetzt lebten. Von hier unten hatte ich einen astreinen Blick auf die Hochglanzspüle und auf Toms perfekten Po.Sein Hintern war auch der Grund, weshalb ich mich zu dieser Küchen-Scheußlichkeit hatte überreden lassen. Eigentlich war der sowieso an allem Schuld: Daran, dass ich jetzt einen festen Freund hatte, genauso wie an der Kaffeebohne. «Ist das so gerade, Lou?» Der Schemel schwankte, als er sich zu mir umdrehte, weil ich nicht antwortete. Ich wich Toms fragendem Blick aus, indem ich interessiert die Kunststückchen des Melkerschemels beobachtete, der nunmehr auf zwei anstelle von drei Beinen Toms Gewicht balancierte. Natürlich hätte ich ihn warnen sollen, aber die Kaffeebohne war wieder einmal extrem dominant in meiner gezuckerten Hülle. Krachend fiel erst der Hocker, dann mein Freund auf den braunroten Fliesenboden. Er rieb sich seinen verdammten Hintern und sah mich mit diesem ätzend-wissenden Blick an. Tom sagte gar nichts. Wahrscheinlich wartete er auf eine Entschuldigung. Tja, da konnte er lange warten. Ich drehte mich um und goss mir eine Tasse Kaffee ein. Irgendwie war mir jetzt nach extrem bitter, da kam mein selbst gebrühter Muntermacher gerade recht. Seit Lana und ich nicht mehr unter einem Dach wohnten, musste ich wohl oder übel mit meinem eigenen Kaffee vorlieb nehmen. Dummerweise hatte ich mich nämlich mit Händen und Füßen gegen Toms Kaffeevollautomaten gewehrt. «Bitch», brummte er in meinem Rücken und ein bitteres Lächeln stahl sich auf meine Lippen. Wie oft hatte ich diesen Spitznamen schon gehört? Jetzt traf er jedoch weniger auf mich zu denn je. Wegen Tom. Und seinem blöden Hintern. 


Außerdem hab ich in derselben Reihe eine Idee für einen dritten Teil, in dem es um einen ehrgeizigen, jungen Schönheitschirurg und eine reiche junge Frau geht, für die er seine Karriere aufs Spiel setzt – und sie ihr Erbe. Ansonsten habe ich natürlich meine Fantasy-Reihe für den Verlag und noch ein weiteres urban Fantasy-Projekt in der Schreibwerkstatt.


Vielen Dank, liebe Olivia, für das Gespräch. Ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung von "Herzprickeln" und kann es kaum erwarten, sie endlich in den Händen zu halten! Mach weiter so!



Kommen wir nun zu meinem Teil des Gewinnspiels - Jetzt wird es interessant!
Wer gut aufgepasst hat, dem wird aufgefallen sein, dass Olivia im Interview angibt, bereits einen Verlagsvertrag zu haben. Das heißt, sie hat außer Herzprickeln noch andere Bücher auf dem Markt! Aber welche? Wer ist diese Autorin, die man unbedingt kennen sollte?
Wenn ihr alle Fragen aus dem folgenden Kreuzworträtsel beantworten könnt, ergibt sich aus den markierten Buchstaben der Name, den wir suchen.

Wer ist sie denn nun, diese Olivia Lafey? 
Wer verbirgt sich hinter diesem Pseudonym?


Zum Vergrößern bitte einmal klicken!


Wer Lust hat, das Kreuzworträtsel direkt online auszufüllen, der findet eine Möglichkeit dazu HIER.



Um mit zu machen:

*liked auf Facebook: Die Bücherfüchsin & Olivia LaFey
*beantwortet die Frage:
Wer verbirgt sich hinter dem Pseudonym "Olivia LaFey"?

Beantwortet auch die restliche vier Fragen der Blogtour-Beiträge, um zu gewinnen! Jede beantwortete Frage auf den anderen Blogs ergibt ein extra Los, sodass ihr am Ende insg. 5 Lose ergattern könnt, um euch für den ersten Preis zu qualifizieren!

Bitte beachtet, dass weder Facebook noch Blogger.com mit dem Gewinnspiel irgendwie in Verbindung stehen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ergattert eure restlichen vier Lose hier:




Ich wünsche euch viel Spaß beim Raten und viel Glück beim Gewinnen!


Eure Bücherfüchsin <3
 

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